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NISSAN CUBE

NISSAN CUBE: DER QUERDENKER

Vor sieben Jahren begann ein neuer Typ von Kompaktwagen die japanischen Autofahrer zu verzaubern. Der Nissan Cube ging Fahrten in der Stadt aus einem neuen Blickwinkel an und wurde schnell zu einem Kultobjekt. Jetzt können auch Europa und der Rest der Welt entdecken, worin das Geheimnis des japanischen Kubisten liegt. Denn nun vertreibt ihn Nissan als Linkslenker auch außerhalb der Heimat.

Auf einen Blick

  • Ikonisches Design für die dritte Generation verfeinert

  • Asymmetrische Heckpartie steigert Übersichtlichkeit

  • Diesel- und Benzin-Motor; Schalt- und stufenloses CVT-Getriebe

Cube
Innenraum
Front

Als er 2002 auf der Bildfläche erschien, avancierte der eckig-quadratische Nissan Cube auf Anhieb zu einem Objekt der Begierde. Das ungewöhnliche Exterieur-Design – eine nur scheinbar einfache, in Wirklichkeit aber sehr komplexe Kombination aus geraden Linien und subtilen Kurven – verhalf ihm zu einem Kultstatus. In Trend-Vierteln der japanischen Hauptstadt Tokio - wie Roppongi Hills oder Shibuyu - wurde er zum Muss-Auto schlechthin. Doch der umwerfende Charme des Cube strahlte bald auch über die Landesgrenzen hinaus. Obwohl speziell auf japanische Verhältnisse zugeschnitten, machten das Internet und Artikel in Mode- und Automobilfachzeitschriften den kubischen Nissan schnell auch außerhalb Japans populär.

Doch erst mit der dritten Generation gehen die Wünsche amerikanischer und europäischer Cube-Fans nun in Erfüllung: Nach Auftritten auf der Los Angeles Motor Show 2008 und dem Genfer Salon 2009 steht der Cube dank der erstmals erhältlichen Version mit Linkslenkung jetzt weltweit in den Nissan-Showrooms.

Auch wenn die Design-DNA des Vorgängers unübersehbar durchscheint, ist der Cube der dritten Generation ein von Grund auf neues Modell. Der eckige Grundriss zwar ist geblieben, der Fahrzeugkörper wurde jedoch geglättet und mit etwas weicheren und geschwungenen Linien sowie einer stärkeren Krümmung in den Flanken versehen. Größere Spurweiten und ein verlängerter Radstand verschaffen zugleich eine noch größere Prominenz auf der Straße.

Der neue Cube definiert einen anderen Ansatz für ein modernes Auto, weil er nicht nur Autoliebhaber, sondern auch autokritische Kreise anspricht: ein Modell für Nonkon-formisten, für das sich Menschen aller Altersgruppen begeistern können.

Instrumente
Multifunktionslenkrad

Gewachsene Außenabmessungen

Der Cube Jahrgang 2010 wahrt die Design-DNA des Vorgängers, ist dabei aber länger, breiter und größer als zuvor. Trotzdem bleibt er mit einer Länge von 3.980 Millimetern (+ 250 mm) noch unter der Vier-Meter-Marke. Der Radstand wuchs um 170 auf 2.530 Millimeter an, bei einer Breite von 1.680 (+54 mm) und einer Höhe von 1.670 Millimetern (+65 mm). Zum Vergleich: Der Nissan NOTE rangiert mit 4.100 Millimetern Länge und einem Radstand von 2.600 Millimetern schon in der nächsthöheren Klasse, ragt aber nur 1.550 Millimeter nach oben.

Der Cube ist ein treffliches Beispiel für das Designerprinzip „Form follows function“. Trotz seines für überfüllte Stadtstraßen ideal kompakten Fußabdrucks eröffnet das Schuhkarton-Design großzügige Raumverhältnisse. Die asymmetrische Heckpartie ist ein unverwechselbares Designmerkmal, verfolgt aber gleichzeitig auch einen sehr praktischen Aspekt. Das auf der Beifahrerseite „um die Ecke“ gezogene Seit-/Rückfenster gibt eine ungehinderte Sicht auf die am weitesten entfernte Ecke des Autos frei – was sich zum Beispiel beim Einparken auszahlt. Die Hecktür ist wie bei einem Kühlschrank seitlich aufgehängt – das Einladen von der Bordsteinseite wird dadurch erleichtert. Sie rastet in drei vorgegebenen Stellungen ein, so erübrigt sich das Festhalten der Tür und das Be- und Entladen auf engem Raum wird zum Kinderspiel.

Unkonventionelle Außenfarben wie „Sea Turquoise“ oder „Bitter Chocolate“ runden das Sympathiepaket des Cube zusätzlich ab.

Entspannend und beruhigend      

Das Interieur erfreut mit von der Natur inspirierten Details. Der Kräusel-Effekt, den ein ins Wasser geworfener Stein erzeugt wird zum Beispiel am Dachhimmel, auf den Böden der Getränkehalter und an den Gehäusen der Radiolautsprecher nachgeahmt. Lounge-ähnliche Sitzmöbel sorgen für ein sehr entspanntes und ruhiges Ambiente, das durch ein fest installiertes Panorama-Glasdach noch gesteigert wird. Neben einem konventionell ausziehbaren Rollo gibt es hier eine sehr japanische Lösung für heiße Sommertage: eine Shoji-Jalousie, die an das traditionelle japanische Reis-Papier erinnert. Durch sie gelangt Licht gefiltert ins Innere, so dass die Aufheizung erträglich bleibt. Zu den vielen Möglichkeiten zur Individualisierung der Cube zählt eine „Fluffy“-Matte aus langflorigem Teppichboden für die Oberseite des Instrumententrägers.

Der Cube nutzt eine modifizierte Version der Renault/Nissan-Allianz-Plattform B, auf der auch der Nissan NOTE basiert. Der lange Radstand, die großen Spurweiten und das bewährte Fahrwerk – McPherson-Einzelradaufhängung vorn und Verbundlenkerachse hinten – bewirken eine ideale Mischung aus sicherem Handling und ausgewogenem Komfort.

Zwei Motoren und drei Getriebe zur Auswahl

Cube-Kunden haben die Wahl zwischen einem 1,6 Liter großen Benzin- und einem 1,5-Liter-Dieselmotor. Mit jeweils 81kW/110 PS besitzen sie die gleiche Nennleistung. Der 1,5-Liter-dCi-Motor verfügt über einen Dieselpartikel-Filter (DPF) und ist kombiniert mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Für den bereits nach Euro 5 zertifizierten Ottomotor steht neben der serienmäßigen Fünfgangbox ein stufenloses X-tronic-CVT-Getriebe im Angebot.

Damit der Cube die höheren Leistungs- und Qualitätserwartungen europäischer Kunden erfüllt, entwickelte ein Team aus 50 Ingenieuren der Nissan-Technologiecenter (NTCE) in Großbritannien und Spanien ein spezifisch europäisches Set-up des Fahrwerks und der Lenkung.

Neben der kompletten Verantwortung für die nur in Europa angebotene Diesel-Variante nahm das Team eine neue Motorkalibrierung und eine neue Fahrwerksabstimmung für alle europäischen Cubes vor. Dabei wurden alle Facetten der Fahrzeugdynamik – von der Beschleunigung über den Abrollkomfort, die Bremsen sowie die Stabilität bei Seitenwind und hoher Geschwindigkeit bis zur allgemeinen „Fahrbarkeit“ des Autos – untersucht und konsequent optimiert.

Nissan Europa war des Weiteren zuständig für den Komforteindruck im Innenraum und für jenen Komplex, den Automobil-Ingenieure gemeinhin unter dem Kürzel NVH (noise, vibration, harshness – Geräusche, Vibrationen, Rauhigkeit) zusammenfassen.

Durch die Beschränkung auf eine Ausstattungsstufe hat Nissan sichergestellt, dass jeder Cube in den Genuss einer langen Liste aufpreisfreier Ausstattungsdetails kommt. Für Kunden, die mehr wollen, gibt es drei Optionspakete.

Zu den wichtigsten ab Werk vorhandenen Details gehören ein ESP, eine manuelle Klimaanlage, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer, sechs Airbags, eine elektrische Servolenkung, elektrische Fensterheber, das fest fixierte Panorama-Glasdach und eine Doppel-DIN-Radio-CD-Kombination mit AUX-Eingang am Radio sowie MP3- und Bluetooth®-Schnittstellen.

Die drei zur Wahl stehenden Optionspakete locken darüber hinaus mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, einer Klimaautomatik, dem Intelligent Key samt Start/Stopp-Knopf, Automatikfunktionen für Scheinwerfer und Scheibenwischer, verdunkelten Seiten- und Heckfenstern sowie dem Infotainment- und Navigationssystem Nissan CONNECT inklusive USB-Port und farbiger Rückfahrkamera.


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